Washington spricht von einer „Law-Enforcement-Operation“, Caracas von Entführung. Viele Völkerrechtler sehen darin einen eklatanten Bruch der UN-Charta – mit globaler Sprengkraft. Nach der Festnahme von Venezuelas Präsident Nicolás Maduro durch US-Spezialeinheiten und massiven Luftschlägen rund um Caracas gehen die Deutungen weit auseinander. Während Maduro in New York von „Kidnapping“ spricht und Donald Trump einen politischen Übergang unter US-Führung ankündigt, wächst die völkerrechtliche Kritik. Anwalt Christian Steichpichler ordnet die rechtliche Lage ein und verweist auf die Warnungen führender Experten wie Prof. Marc Weller (Chatham House), der in einem Beitrag für The Pioneer von einem gefährlichen Präzedenzfall spricht.
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FOCUS Online Gastbeitrag von Christian Steinpichler
Trump lässt Maduro aus Caracas „extrahieren“ – warum das völkerrechtlich ein Tabubruch ist












